Hier finden Sie uns

Hochzeitsredner Jelen

Lachswehrallee 25

23558 Lübeck

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

0451 80850986

0172 1675162

0162 8989802

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Hochzeitsbräuche

Vier Dinge

Eine Braut braucht an ihrem Hochzeitstag vier Dinge, um in ihrer Ehe glücklich zu werden: etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues.

Für das bisherige Leben steht das Alte- eventuell ein altes Schmuckstück der Großmutter.

Für die Zukunft steht das Neue- das Brautkleid oder die Eheringe.

Das Geliehene soll für Freundschaft und Glück stehen– ein Taschentuch oder eine Leihgabe der besten Freundin und das Blaue steht für Treue in der Ehe.

Meist wird von der Braut ein blaues Strumpfband getragen, das auch als Zeichen gewertet wird, einen Stammhalter zur Welt zu bringen.

 

Geld im Schuh

Damit es im späteren Leben des jungen Paares keine Geldsorgen gibt, steckt sich die Braut in ihren Schuh eine Münze.

 

Salz und Dill im Schuh der Braut schützen vor Flüchen alter Jungfern und bösen Geistern.

 

Werfen des Brautstraußes

Wer wird als nächstes heiraten? Um das zu ermitteln, wirft die Braut den Brautstrauß im hohen Bogen hinter sich, wo sich bereits alle unverheirateten Damen versammelt haben. Diejenige, die den Strauß fängt, kann sich dann auf eine baldige Hochzeit freuen. Werfen kann man den Strauß gleich nach der Trauung oder erst zu späterer Stunde.

 

Weiße Tauben – rote Herzen

Nichts macht eine Hochzeitsfeier so romantisch und unvergesslich, wie ein Schwarm weißer Tauben, der zur gleichen Zeit aufgelassen wird. Die schneeweißen Glücksboten gelten seit je her als Symbol der Liebe, des Glücks und des Friedens und sollen dem Brautpaar zudem Wohlstand und Erfolg in der Ehe bescheren. Aber genauso eindrucksvoll wie das Freilassen der Tauben ist es ein Meer aus roten Herzluftballons in den Himmel steigen zu lassen. An die mit Helium gefüllten Ballons können dann auch Knicklichter gebunden werden, so dass man den funkelnden Punkten am Abendhimmel nachschauen kann. Oder die Hochzeitsgäste hängen kleine Kärtchen an, auf denen sie liebe Wünsche oder Versprechen notieren und sie dann in den Himmel steigen lassen. Wichtig dabei ist die Adresse der Brautleute, damit die Karte vom Finder zurück geschickt werden kann. Danach müssen dann die gegebenen Versprechen eingelöst werden.

 

Holzstammzersägen

Nicht immer ist es einfach in der Ehe! Das Zersägen eines Holzstammes symbolisiert, auch die schweren Zeiten zu meistern. So zeigt sich das harmonische Zusammenspiel des Paares und die erste gemeinsame Hürde ist gemeistert. Es kommt vor, dass dem Paar eine stumpfe Säge gereicht wird, damit die Umstehenden noch mehr Spaß an den Anstrengungen haben.

 

Rotes Herz ausschneiden

Eine etwas weniger anstrengende Alternative für das gemeinsames Handeln und das Überwinden von Schwierigkeiten ist das Ausschneiden eines großen, roten Herzens. Das mit den Namen der Brautleute und dem Hochzeitsdatum versehende Herz wird dabei von beiden mit einer kleinen Nagelschere ausgeschnitten. Anschließend trägt der junge Ehemann seine Angetraute durch das entstandene Herz. Wie auch beim Tragen über die häusliche Schwelle bewahrt er seine Frau so vor bösen Geistern.

 

Autokorso mit Hupen und Lärm

Heute ist alles erlaubt! Der ganze Ort soll mitbekommen, dass heute geheiratet wird. Oftmals wird zusätzlich Lärm gemacht, in dem Dosen an das Hochzeitsauto gehängt werden. Auch diese Tradition soll mithelfen, böse Geister zu vertreiben.

 

Wasser und Brot

Zur Feier angekommen, wird das Paar durch eine Person (Gastwirt, Kellner, Verwandte oder andere) mit einer trockenen, mit Salz bestreuten Scheibe Brot und einer Tasse Wasser begrüßt, welche sich das Paar teilen muss.

Sinn: Wasser und Brot miteinander teilen, in guten und wie in schlechten Zeiten zusammenhalten. Anschließend wirft die Braut die leere Tasse über ihren Kopf nach hinten. Dabei muss die Tasse zerschellen (Scherben bringen Glück).

Hochzeitswalzer

Der Hochzeitswalzer ist von der Symbolik vergleichbar mit den Eheringen, die das Paar dann ja schon an den Fingern tragen. Im Walzertakt erleben zwei Menschen die Ergänzung zu einem Ganzen, sie bilden einen geschlossenen Ring. Durch diesen Tanz wird der Wert der Liebe und der tiefen Gefühle zueinander hochgehalten, die das Paar miteinander verbindet.

Anschneiden der Torte

Das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte durch das Brautpaar ist eines der beliebtesten Bräuche. Hierbei hat derjenige in der Ehe das Sagen, der die Hand oben hat.

 

Feuerwerk

Das Hochzeitsfeuerwerk wird mit Einbruch der Dunkelheit gestartet. Denn nun kommen ja nach alten Überlieferungen auch die Dämonen und bösen Geister aus ihren Verstecken hervor. Heute ist das Feuerwerk auch ein Ausdruck der Freude über die Hochzeit und steht zudem für romantische Stunden auf dem künftigen gemeinsamen Lebensweg.

 

Versteigerung des Strumpfbandes

Übernommen wird die Versteigerung des Strumpfbandes durch die Trauzeugen. Es wird ein Hut durch die Runde gereicht und wer als letztes freiwillig Geld hineinlegt, dem gehört das heiß ersehnte Teil. Der Erlös kann als Finanzspritze für die Hochzeitsfeier genommen werden oder die Trauzeugen brauchen dafür kein Hochzeitsgeschenk mitbringen.

 

Schleier abtanzen

Den letzten Tanz vor Mitternacht benutzt man dazu, die Braut zu entschleiern. In früheren Jahren wurde der Schleier in Stücke gerissen und wer das größte Stück ergatterte, der hatte auch die größte Heiratschance. Ein anderer Brauch besagt, dass der Brautführer dem Bräutigam um Mitternacht die Braut zu einem letzten Tanz übergibt. Während des Tanzes löst der Ehemann den Kopfschmuck bzw. den Schleier und setzt ihr eine Haube auf. Das zeigt den Austritt aus dem Ledigenstand an. Aus der Anzahl der Haarnadeln lässt sich dann auf die Dauer der Ehe schließen.

 

Polterabend

Dieser Brauch aus dem 16. Jahrhundert soll die bösen Geister vertreiben, um das Hochzeitsglück nicht zu stören. Ob Porzellan oder ein schönes lautes Feuerwerk- Hauptsache es macht Krach!

 

Junggesellen – Junggesellinnenabschied

Der JunggesellInnenabschied sollte ein besonders lustiges und fröhliches Fest sein, an dem alle Beteiligten viel Spaß haben und jeder gerne daran zurückdenkt. So kann man der Hauptperson z.B. eine Kette aus 10 oder 12 kleinen Vorhängeschlössern umhängen. Besonders lustig wird es, wenn daran noch mit Gas gefüllte Luftballons flattern.

Die Kette kann sie/er nur loswerden, wenn Aufgaben gelöst werden. Bei jeder gelösten Aufgabe verdient man sich einen Schlüssel und wird so von einem Teil der Kette befreit.

Oder es wird ein weißes T-Shirt gekauft und rote Herzen daran befestigt. Für jede gelöste Aufgabe darf dann ein Herz in den Himmel steigen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hochzeitsredner Jelen